Thymovar imprägnierter StreifenThymovar imprägnierter Streifen

Thymovar imprägnierter Streifen

Thymovar imprägnierte Streifen für Honigbienen.

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Thymovar imprägnierter Streifen 10 Streifen

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Produktbeschreibung

Thymovar imprägnierte Streifen für Honigbienen.

Bezeichnung der Wirkstoffe und sonstigen Bestandteile:

THYMOVAR besteht aus imprägnierten Streifen für den Bienenstock, welche je 15 g lebensmitteltaugliches Thymol enthalten.

Ein imprägnierter Streifen für den Bienenstock enthält:

Wirkstoff: Thymol 15,0 g

Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckmässige Verabreicherung des Mittels erforderlich ist: 5,8 g Cellulose-Schwammtuch

Darreichungsform: Imprägnierter Streifen für den Bienenstock.

Imprägniertes Schwammtuch (gelbes Plättchen 50×145×4,3 mm).

Anwendungsgebiet:

Behandlung der Varroose bei der Honigbiene (Apis mellifera), hervorgerufen durch die Varroa Milbe (Varroa destructor). 

Tierärztlicher ATCvet Code: QP 53 AX 22

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden bei Tagesmaximaltemperaturen über 30 °C.

Nebenwirkungen:

Es kann vorkommen, dass die Bienen Futterreserven direkt unterhalb der Plättchen umtragen. Brut in unmittelbarer Nähe (

Während der Behandlung bei höheren Temperaturen (über 30 °C) kann leichte Unruhe und eine leicht erhöhte Mortalität von Brut und Bienen auftreten. Wenn gleichzeitig mit der Behandlung gefüttert wird, kann möglicherweise die Abnahme des Futters verzögert sein.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Zieltierart:

Honigbiene (Apis mellifera)

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung:

Zur Anwendung im Bienenstock

Dosierung:

Beutetyp: THYMOVAR-Plättchen
1. Anwendung 2. Anwendung
Magazinbeute (1 Brutraum) 1 1
Magazinbeute (2 Bruträume) 2 2
Dadant  1 und 1/2* 1 und 1/2*

*Plättchen können mit einer Schere zerschnitten werden.

Abbildung 1: Korrektes Auflegen der Plättchen auf die offene Beute von oben gesehen.

Hinweise für die richtige Anwendung:

THYMOVAR enthält Thymol, eine flüchtige Substanz, die temperaturabhängig sublimiert. In der behandelten Beute bilden sich nach dem Einsatz Thymol-Dämpfe. Diese Dämpfe sind für die Varroa Milbe giftig, die Konzentrationen sind jedoch nicht hoch genug, um die Bienen zu schädigen. Für eine optimale Behandlung müssen entsprechende Thymol-Konzentrationen über sechs bis acht Wochen erhalten bleiben.

Temperatur (AT)

Eine ungenügende Wirksamkeit kann bei durchschnittlichen Temperaturen von unter 15 °C auftreten. Die beste Wirkung der Behandlung wird bei Temperaturen zwischen 20 °C und 25 °C erzielt.

Temperatur (DE)

Die beste Wirkung wird erzielt, wenn während der Behandlung die Tagesmaximaltemperaturen zwischen 20 °C und 25 °C liegen. Bei durchschnittlichen Temperaturen unter 15 °C ist die Wirksamkeit vermindert.

Behandlungszeit:

Unter Berücksichtigung der empfohlenen Temperaturen ist die beste Behandlungszeit unmittelbar nach der letzten Honigernte im Spätsommer. Auf einem Bienenstand sollten alle Völker gleichzeitig behandelt werden, um Räubereien zu vermeiden.

Anwendung

Vor der THYMOVAR-Behandlung müssen alle Honigaufsätze entfernt sein. Offene Beuteböden müssen geschlossen oder durch feste Böden ersetzt werden. Das Flugloch ist auf eine normale Grösse offen zu halten. Es wird empfohlen einen kleinen Teil der Auffütterung vor der Behandlung vorzunehmen, falls der Varroabefall und die Temperatur dies zulassen.

Die erste Anwendung beginnt mit dem Auflegen der entsprechenden Anzahl Plättchen (Anzahl gemäss Dosierungstabelle, Positionierung gemäss Abbildung 1) auf die Wabenschenkel der Brutzarge (oberste Waben bei zwei Zargen). 

Die Plättchen sollten nahe ans Brutnest aber nicht direkt auf offene und geschlossene Brut gelegt werden (idealer Abstand >4 cm). Die Beute schliessen und sicherstellen, dass mindestens ein Abstand von 5 mm zwischen den Plättchen und dem Beutedeckel besteht, damit das Thymol frei abdampfen kann.

Plättchen nicht direkt mit einer Plastikfolie zudecken.

Die Plättchen sind nach 3–4 Wochen (DE: 21–28 Tagen) zu entfernen.

Die zweite Anwendung unmittelbar mit neuen Plättchen (Anzahl gemäss Dosierungstabelle, Positionierung gemäss Abbildung 1) beginnen. Diese sind wiederum nach 3–4 Wochen (DE: 21–28 Tagen) zu entfernen.

Fütterung

Die Plättchen möglichst weit weg von der Futterentnahmestelle ins Volk einlegen, da sonst die Futteraufnahme gehemmt wird. Falls die Fütterung bei gleichzeitiger THYMOVAR-Behandlung trotzdem stagniert, können die Völker vor der zweiten Anwendung wie folgt gefüttert werden: Beenden der ersten Anwendung durch Entfernen der Plättchen nach 3 Wochen, Fütterung abschliessen, bevor die Plättchen der zweiten Anwendung eingelegt werden.

Integrierte Varroose-Bekämpfung

Die Wirksamkeit kann aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen (Temperatur, Reinvasion etc.) variieren. Deshalb wird empfohlen, THYMOVAR in ein Bekämpfungskonzept zu integrieren und den Milbenfall regelmässig zu kontrollieren. 

DE: Unmittelbar nach Beendigung der zweiten Anwendung, sollte eine bienensichere Unterlage für zwei Wochen zur Kontrolle des Milbenabfalls eingelegt werden.

AT: Völker mit einem Milbenfall von mehr als 1 Varroa pro Tag, ausgezählt unmittelbar zwei Wochen nach der letzten THYMOVAR Behandlung, sollten einer Winterbehandlung (vorzugsweise mit einer anderen Wirksubstanz) unterzogen werden.

Wartezeit:

AT/DE: Honig: 0 Tage. Nicht vor oder während der Tracht einsetzen. Die Waben, die während der Behandlung mit THYMOVAR im Brutraum waren, dürfen im folgenden Frühjahr nicht geschleudert werden.

Besondere Lagerungshinweise:

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Unter 30 °C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Vor Frost schützen. Nicht direktem Sonnenlicht aussetzen.

Verfallsdatum nach dem ersten Öffnen der Primärverpackung:

Alle Streifen der Packung müssen sofort verwendet werden und dürfen nicht über diesen Zeitpunkt hinaus gelagert werden.

Nur innerhalb des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums verwenden!

Haltbarkeit nach dem Öffnen der Primärpackung:

Nach dem ersten Öffnen eines Beutels müssen alle Plättchen sofort aufgebraucht werden und können nicht weiter gelagert werden. Das Arzneimittel nach Ablauf des auf dem Rand des Beutels angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.

Besondere Warnhinweise (AT) 

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei den Tieren:

Falls THYMOVAR kurz vor oder während der Tracht eingesetzt wird, können sich die Rückstandswerte im Honig erhöhen. Die Plättchen sollten nicht in der Nähe der Futterabnahmestelle platziert werden, da dadurch die Futterabnahme verringert sein kann. Auf einem Bienenstand sollten alle Völker gleichzeitig mit THYMOVAR behandelt werden, um Räubereien zu vermeiden. Nicht anwenden bei Tagesmaximaltemperaturen über 30 °C. Behandlungen bei Temperaturen über 30 °C führen zu erhöhtem Stress und Mortalität von Bienen und Brut. Bei durchschnittlichen Aussentemperaturen unter 15 °C während der Behandlung kann keine genügende Wirkung erwartet werden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:

Wegen möglicher Kontaktdermatitis sowie Haut- und Augenreizung sollte der direkte Haut- und Augenkontakt vermieden werden. Bei Hautkontakt betroffene Stelle gründlich mit Seife und Wasser waschen. Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich klarem, fliessendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind vom Imker undurchlässige Gummi-Handschuhe und die übliche Schutzkleidung zu tragen.

Nicht während der Tracht einsetzen, um eine Verfälschung des Honiggeschmacks zu vermeiden.

Überdosierung:

Symptome: Die Anwendung höherer Dosierung als empfohlen kann zu auffälligem Verhalten des Volkes führen. Zahlreiche tote Bienen und Larven (>20) können vor der Beute gefunden werden.

Notfallmassnahmen: Überzählige Plättchen aus der Beute entfernen.

Besondere Warnhinweise (DE)

Wegen möglicher Kontaktdermatitis sowie Haut- und Augenreizung sollte der direkte Haut- und Augenkontakt vermieden werden. Bei Hautkontakt betroffene Stelle gründlich mit Seife und Wasser waschen. Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich klarem, fliessendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind vom Imker undurchlässige Gummi-Handschuhe und die übliche Schutzkleidung zu tragen.

Die Anwendung höherer Dosierungen als empfohlen kann zu auffälligem Verhalten des Volkes führen. Zahlreiche tote Bienen und Larven (>20) können vor der Beute gefunden werden. In diesem Fall sollten überzählige Plättchen aus der Beute entfernt werden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendeten Arzneimitteln oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich 

AT: Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend der örtlichen/nationalen Vorschriften zu entsorgen. THYMOVAR-Streifen dürfen nicht in Wasserläufe und Gewässer gelangen, da diese für Fische und andere Wasserorganismen gefährlich sind.

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel und deren Abfallprodukte sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf die Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da es eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

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